„Am Mittwoch, 04. Februar 2026, um 20:00 Uhr wurde der Hörsaal (MW 0001), in eine Bühne für eine außergewöhnliche Reise durch die Welt der Chemie und des Kosmos verwandelt. Inspiriert von Douglas Adams’ Kultroman Per Anhalter durch die Galaxis, nahm die Experimentalshow die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise durch den Kosmos. Das Event wurde vom Lehrstuhl für Anorganische und Metallorganische Chemie von Prof. Roland Fischer gemeinsam mit dem Praktikumsteam der Chemie organisiert.
Die Storyline folgt „Meister Fischer“ und seiner „AMC-Crew“, die auf der Suche nach neuen Planeten und Sternen die chemischen Elemente des Periodensystems entdecken. Jeder Himmelskörper wurde einem Experiment zugeordnet, das die Eigenschaften des jeweiligen Elements auf spektakuläre Weise inszeniert. Im zweiten Teil greifen die Vogonen – die berüchtigte bürokratische Spezies aus Per Anhalter durch die Galaxis – die Erde an. Das Finale gipfelt mit Explosionen, Pyrotechnik und beeindruckenden chemischen Reaktionen, die den Saal in großes Staunen versetzten.
Auf die Frage, wie die Idee zur Show entstand, erklärt Patrick Mollik, der neben Theresa Bloehs und Ivan Antsiburov einer der drei Hauptorganisatoren und Doktorand am AK Fischer ist: „Die Story ist an Per Anhalter durch die Galaxis angelehnt. Wir haben ein Skript aus 2018 überarbeitet und modernisiert.“ Der Zuschauer soll Beobachter sein und dabei zum Staunen gebracht werden. „Deshalb wählten wir nicht die didaktisch interessantesten, sondern die eindrucksvollsten Experimente.“ Die Vorbereitung der Show war ein logistisches Mammutprojekt. Das Überarbeiten des Skripts, die musikalische Begleitung, das Erstellen der Präsentationbilder, das Beschaffen der Experimentalausrüstung – durch den Techniker im Praktikumsteam der NAT Tobias Kubo, inklusive zahlreicher Fahrten, um alles zusammenzubringen. Auch das Üben der Abläufe stellte das Team vor Herausforderungen: „Am Ende müssen alle individuellen Aufgaben und Experimente zu einer großen Show zusammengeführt werden.“
Wie bei jeder Live-Performance gab es kleinere unerwartete Schwierigkeiten. So hätte brennendes Methan den Plastikboden im Hörsaal beschädigen können. Die Lösung war simpel, aber kreativ: Der Boden wurde mit einem Wischmopp befeuchtet, um ihn zu schützen. „Viele unterschätzen, wie viel Arbeit hinter einer solchen Show steckt“, berichtet Mollik. Am schönsten aber sei der Moment, wenn die eigene Begeisterung für Chemie auf das Publikum überspringt: „Es ist großartig, die Faszination für Chemie Freunden, Familie und Bekannten näherbringen zu können.“
Ein Abend voller Explosionen, Pyrotechnik und interstellarer Abenteuer – der den Zuschauern noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Weitere Informationen und Links
- Prof. Roland Fischer, Lehrstuhl für Anorganische und Metallorganische Chemie
- Unser Team für Praktika und Experimentalvorlesungen an der TUM School of Natural Sciences
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