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Aktuelles

Meilenstein für die Astroteilchenphysik: IceCube-Neutrinobservatorium erfolgreich erweitert

Fundamental Forces and Cosmic Evolution, ORIGINS, Physik | 12.02.2026

Während der vergangenen antarktischen Sommersaison hat ein internationales Team aus 51 Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern sowie Technikerinnen und Technikern — darunter zwei Forschende der Technischen Universität München (TUM) — mehr als 600 neue Sensoren am IceCube-Neutrinobservatorium am Südpol installiert. Das Upgrade markiert einen wichtigen technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt für die Neutrinoforschung.

Ein Team aus Physikern und Ingenieuren vor Ort bereitet ein D-Egg für die Installation vor. Von links nach rechts: Delaney Butterfield, Vivian O’Dell, Jason Chan. Foto: Dr. Colton Hill / TUM / IceCube NSF
Alle 92 Kabel verlaufen unter der Schneeoberfläche von ihren jeweiligen Strängen zum IceCube Lab (ICL), das die Stromverteilungssysteme und die Serverinfrastruktur des Projekts beherbergt. Foto: Dr. Colton Hill / TUM / IceCube NSF
Der Bohrkopf der IceCube-Heißwasserbohranlage wird nach dem kontinuierlichen Bohren bis zu einer Tiefe von 2,6 km aus dem Bohrloch gehoben. Foto: Dr. Colton Hill / TUM / IceCube NSF
Sechs Forscher feiern die Installation des letzten Moduls (pDOM). Von links nach rechts: Delia Tosi, Andrii Terliuk, Andreas Nöll, Jason Chan, Delaney Butterfield, Colton Hill. Foto: Dr. Colton Hill / TUM / IceCube NSF
TUM-Forscher Dr. Andrii Terliuk und Dr. Colton Hill installieren das letzte POCAM für das IceCube-Upgrade an der Amundsen-Scott-Südpolstation in der Antarktis. Foto: Dr. Colton Hill / TUM / IceCube NSF

An der Technische Universität München (TUM) wurden 30 hochpräzise Kalibrationsmodule, sogenannte POCAMs (Precision Optical Calibration Modules), entwickelt und gebaut. Sie ermöglichen eine deutlich verbesserte Charakterisierung der optischen Eigenschaften des antarktischen Eises und erhöhen die Genauigkeit bei der Rekonstruktion von Neutrinoereignissen. Internationale Partnerinstitutionen steuerten ergänzende Technologien bei, darunter neuartige Detektionseinheiten wie das mDOM (multi-PMT Digital Optical Module) sowie das D-Egg (Dual optical sensors in an Ellipsoid Glass).

Die Module sind in druckresistenten Glaskugeln untergebracht, die entlang eines Kabels zu sogenannten „Strings“ mit jeweils mehr als 100 Instrumenten angeordnet sind. Diese Sensorketten wurden in rund 2.600 Meter tiefe Bohrlöcher im antarktischen Eis eingebracht. Dort registrieren sie schwache Lichtsignale, die bei Wechselwirkungen von Neutrinos entstehen.

Neutrinos sind nahezu masselose, elektrisch neutrale Elementarteilchen, die nur äußerst selten mit Materie wechselwirken. IceCube nutzt einen Kubikkilometer antarktischen Eises als Detektionsmedium: Trifft ein Neutrino auf ein Eismolekül, entstehen geladene Sekundärteilchen, die kurze Pulse von Cherenkov-Strahlung aussenden. Photomultiplier verstärken diese Lichtsignale und ermöglichen Rückschlüsse auf Energie und Richtung der Teilchen. IceCube zählt zu den weltweit leistungsfähigsten Observatorien für Astroteilchenphysik.

„Zu wissen, dass unsere POCAM-Module nun tief im antarktischen Eis arbeiten, ist ein außergewöhnliches Gefühl. Ihre Entwicklung war eine lange Reise, an der viele hervorragende junge Forschende beteiligt waren. “, sagt Elisa Resconi, Professorin für Experimentalphysik mit kosmischen Teilchen an der TUM. „Die präzise Kalibration ist entscheidend, um Neutrinoereignisse genauer zu rekonstruieren und neue Einblicke in das hochenergetische Universum zu gewinnen.“

Die Installation der empfindlichen Instrumente unter extremen Umweltbedingungen stellt hohe Anforderungen. Während der kurzen Polarsaison arbeiten die Teams bei Temperaturen von bis zu –30 °C und dauerhaftem Tageslicht. Die Module müssen erheblichen Temperatur- und Druckschwankungen standhalten und sind daher in speziell entwickelte Glasgehäuse eingebettet. Zur Vorbereitung wurden vollständige Installationsproben an der University of Wisconsin–Madisondurchgeführt.

„Die Arbeit am Südpol ist wissenschaftlich wie persönlich eine besondere Erfahrung“, erklärt Dr. Andrii Terliuk, Physiker an der TUM und Mitglied des Installationsteams. „Die Bedingungen sind anspruchsvoll, doch die erfolgreiche Inbetriebnahme der Module ist äußerst motivierend.“

„Das Einbringen der Sensorketten erfordert höchste Präzision und Teamarbeit“, ergänzt Dr. Colton Hill, ebenfalls Physiker an der TUM. „Der technische Aufwand ist enorm – aber der Beitrag zu einem weltweit einzigartigen Experiment macht ihn lohnenswert.“

Die sechs neu installierten Upgrade-Strings bilden nun den am dichtesten instrumentierten Bereich des Detektors. Die verbesserten Kalibrations- und Detektionsmöglichkeiten erlauben künftig eine präzisere Analyse der Messdaten.

„Das Upgrade ermöglicht die bislang genaueste Messung atmosphärischer Neutrinooszillationen“, sagt Dr. Philipp Eller, Senior Scientist an der TUM. „Damit lassen sich fundamentale Fragen der Teilchenphysik untersuchen.“

Das IceCube-Upgrade ist zugleich ein wichtiger Schritt in Richtung IceCube-Gen2, der geplanten nächsten Ausbaustufe des Observatoriums. IceCube-Gen2 wird die Empfindlichkeit des Detektors erheblich steigern und neue Forschungsbereiche erschließen.

Acknowledgement

Die National Science Foundation (NSF) stellte die Hauptfinanzierung für das IceCube-Neutrinobservatorium bereit, ergänzt durch die Unterstützung internationaler Partnerorganisationen. Die University of Wisconsin–Madison ist die federführende Institution und verantwortlich für Wartung und Betrieb des Detektors. Die Förderorganisationen der beteiligten Länder unterstützen die jeweiligen wissenschaftlichen Forschungsaktivitäten.

Die IceCube-Kollaboration umfasst rund 450 Physikerinnen und Physiker aus 58 Institutionen in 14 Ländern. In Deutschland sind beteiligt: DESY Zeuthen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg, Humboldt-Universität zu Berlin, Karlsruhe Institute für Technologie (KIT), Ruhr-Universität Bochum, RWTH Aachen, TU Dortmund, Technische Universität München (TUM), Universität Münster, Johannes Gutenberg-Universität Mainz sowie Universität Wuppertal.

Die IceCube-Kollaboration wird derzeit von ihrer Sprecherin Erin O’Sullivan, Professorin für Physik an der Uppsala University, Schweden, geleitet.

 

Weitere Informationen und Links 

  • Das IceCube-Projekt und das Upgrade werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie durch Beiträge der teilnehmenden Universitäten und der EU finanziert. Link: https://icecube.wisc.edu/collaboration/funding/ (in Englisch)
  • Prof. Elisa Resconi's Experimental Physics with Cosmic Particles research group https://www.ph.nat.tum.de/cosmic-particles/experimental-physics-with-cosmic-particles (in Englisch)
  • IceCube Neutrino Laboratory https://icecube.wisc.edu/ (in Englisch)

 

Pressekontakt
communications(at)nat.tum.de 
Team-Website 


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