Zum Inhalt springen
  • Notfall
  • NAT-Wiki
  • TUMonline
  • Moodle
  • Webmail
  • Webdisk
  • e-Journals
  • App Server
  • CIP Pool
  • de
  • en
  • TUM School of Natural Sciences
  • Technische Universität München
Technische Universität München
  • Startseite
  • Aktuelles
    • Bioscience
    • Chemie
    • Physik
    • Auszeichnungen
      • TUM Ambassadors
    • ERC Grants
    • Rankings
    • TUM in Zahlen
    • Veranstaltungen
      • Doktorprüfungen
      • Tag der offenen Tür
        • 2024
      • Tag der Physik
        • Tag der Physik 2024
        • Tag der Physik 2023
      • Absolventinnen und Absolventenfeier der Chemie
        • Archiv
          • 2025 (Juli)
          • 2024
          • 2023
      • Absolventinnen- und Absolventenfeier Physik
        • Vorangegangene Abschlussfeiern Physik
          • Abschlussfeier Physik 2023 (Juni)
          • Abschlussfeier Physik 2023 (November)
          • Abschlussfeier Physik 2024 (Juni)
          • Absolventinnen- und Absolventenfeier Physik 2024 (November)
          • Absolventinnen- und Absolventenfeier Physik 2025 (Februar)
          • Absolventinnen- und Absolventenfeier Physik 2025 (Juni)
          • Absolventinnen- und Absolventenfeier Physik 2025 (Novemberi)
          • Absolventinnen- und Absolventenfeier Physik 2026 (März)
      • MChG-Kolloquium
      • Physik-Kolloquium
  • Professuren
  • Unsere School
    • Kontakt und Anfahrt
      • Was tun im Notfall?
    • Organisation
      • Organigramm
      • Fakultätsvorstand
      • Departments
      • School Office
        • Academic & Student Affairs
        • School Services
      • School Council
      • Professional Profiles
    • Professuren
      • TUM Junior Fellows
    • Graduiertenzentrum
    • Talent Management und Diversity
      • Kinderbetreuung
      • Familie
      • Notfall
      • Ukraine
      • Women in Chemistry
    • IT-Office
      • IT-Service 5100
      • IT-Service 5400
        • Mitarbeiter
        • Support
        • CIP Pool
        • Info
        • TUMcard
    • Zentrale Dienste
    • Öffentlichkeit
      • TUM Open Campus Day
      • studium MINT
      • Unitag an der TUM
      • Maus-Türöffner-Tag
        • Maus-Türöffner-Tag 2023
    • Historie
      • Chemie
        • Anorganische Chemie
        • Organische Chemie
        • Physikalische und Theoretische Chemie
        • Technische Chemie
      • Physik
  • Studium und Promotion
  • Forschung
    • Forschungsschwerpunkte
      • Accelerated Scientific Discovery
      • Biomolecular Engineering & Design
      • Clean Technology Solutions
      • Fundamental Forces and Cosmic Evolution
      • Fundamental Science for Health
      • Quantum Science & Technologies
    • Professional Profiles
    • Departments
    • Clusters
    • SFB und Transregios
    • TUM Forschungszentren
    • Forschungsinfrastruktur
    • Forschungscampus Garching
  • Intranet
  • Sitemap
  1. Startseite
  2. Aktuelles

Aktuelles

Spinbasierte Quantentechnologie in einem 1-D Material

Quantum Science & Technologies, MCQST, Forschung, Chemie | 25.02.2026

Spin-Defekte in Bornitrid-Nanoröhren eröffnen neue Wege für nanoskalige Messverfahren.

Optisch aktive Spin-Defekte, die in die Wände von Bornitrid-Nanoröhren eingebettet sind. Sie fungieren als Sonden im atomaren Maßstab, die direkt mit Molekülen interagieren, die in den Nanoporen oder in der Umgebung eingeschlossen sind. Dieses Konzept ebnet den Weg für die nanoskalige und einzelmolekulare Sensorik in komplexen chemischen und biologischen Systemen bei Raumtemperatur. Bild: Christoph Hohmann / MCQST

Forschende der Technischen Universität München und des MCQST haben eine neue Klasse von Quantensensoren vorgestellt, die auf Spin-Defekten in Bornitrid-Nanoröhren (BNNTs) basieren und einen wichtigen Schritt in Richtung chemischer und magnetischer Sensorik bei Raumtemperatur darstellen. Durch die Nutzung der einzigartigen Geometrie von BNNTs in Verbindung mit den optischen und Spin-Eigenschaften ihrer Defekte hat das Team eine Quantensensorik-Plattform mit großer spezifischer Oberfläche entwickelt, die für den Einsatz in flüssigen Umgebungen geeignet ist. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht.

Optisch aktive Spin-Defekte in Festkörpermaterialien sind atomare Defekte, die elektronische Spins beherbergen, welche wiederum als lokalisierte und steuerbare Qubits fungieren. Diese bieten gleichzeitig eine geeignete Spin-Photon-Schnittstelle, die eine optische Auslesung des Spin-Zustands ermöglicht. Diese Systeme haben sich als vielversprechende Plattform für die Quantensensorik bei Raumtemperatur etabliert, wobei Stickstoff-Fehlstellen-Zentren in Diamant seit Langem als Referenzsystem dienen.

Die Ausweitung der spinbasierten Quantensensorik auf alternative Materialplattformen ist unerlässlich, um neue Sensorgeometrien, einen verbesserten Zugang zu Analyten und skalierbare Architekturen zu ermöglichen.

In den letzten Jahren haben Van-der-Waals-Materialien wie hexagonales Bornitrid als Wirte für optisch aktive Spindefekte zunehmend Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Allerdings schränken planare zweidimensionale Systeme von Natur aus die Zugänglichkeit der Oberfläche und das Interaktionsvolumen ein, wodurch ihre Anwendbarkeit in chemischen und biologischen Umgebungen eingeschränkt ist.

Eine auf Nanoröhren basierende Quantensensorik-Plattform

In der neuen Studie stellt das Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Roberto Rizzato aus der Quantensensorik Gruppe von Prof. Dominik Bucher an der TUM Bornitrid-Nanoröhren als eine grundlegend neue Quantensensorik-Architektur vor. BNNTs kombinieren die günstigen optischen und Spin-Eigenschaften von Bornitrid mit einer hohlen zylindrischen Geometrie, die eine große und zugängliche Oberfläche bietet. Entscheidend ist, dass die Spin-Defekte in BNNTs eine isotrope Spin-½-Magnetantwort zeigen, was eine Quantenkontrolle unabhängig von der Ausrichtung des Nanoröhrchens in Bezug auf ein externes Magnetfeld erlaubt. Dies ermöglicht die Verwendung von zufällig ausgerichteten Nanoröhrchen-Ensembles, die netzartige Sensorstrukturen bilden, und sich gut für die Interaktion mit Flüssigkeiten und komplexen chemischen Umgebungen eignen.

Erweiterung der Kohärenz und Ermöglichung der Sensorik

Um das Sensormodell dieser Spin-Defekte zu erschließen, wandte das Team fortschrittliche Spin-Kontrolltechniken an, darunter dynamische Entkopplungssequenzen, um die Spin-Kohärenzzeiten um mehr als zwei Größenordnungen zu verlängern und die Erkennung von Hochfrequenzsignalen mit hoher spektraler Auflösung zu ermöglichen. Darüber hinaus demonstrierten die Forscher die empfindliche Erkennung paramagnetischer Ionen in Lösung bei mikromolaren Konzentrationen und erreichten dabei Sensorempfindlichkeiten, die fast drei Größenordnungen besser waren als bei zuvor beschriebenen Bornitrid-Plattformen.

Ausblick und zukünftige Anwendungen

Spin-Defekte in Bornitrid-Nanoröhren ermöglichen Anwendungen, die mit bestehenden Festkörper-Quantensensoren nur schwer zu realisieren sind. BNNTs könnten als nanoskalige Quantensensoren in Flüssigkeiten oder dynamischen und ungeordneten Umgebungen eingesetzt werden, was für die Chemie, Biologie und Energietechnologie von entscheidender Bedeutung ist. Sie können Quantensensorik mit Nanofluidik- und Nanoporen-Technologien kombinieren. In größerem Maßstab könnten BNNT-Netzsensoren die Echtzeitüberwachung von Schadstoffen im Wasser ermöglichen. Des Weiteren machen ihre große zugängliche Oberfläche BNNTs zu vielversprechenden Kandidaten für die Hyperpolarisation von Kernspins bei Raumtemperatur und ebnen den Weg für kompakte und skalierbare quantenverstärkte NMR-Technologien. Roberto Rizzato erhielt kürzlich einen ERC Consolidator Grant, um diese Technologie für Hyperpolarisation und nanoskalige Magnetresonanz weiterzuentwickeln.



Publikation

R.Rizzato, A. A. Hidalgo, L. Nie, E. Blundo, N.R. von Grafenstein, J. J. Finley & D.B. Bucher. Quantum sensing with spin defects in boron nitride nanotubes. Nature Communications.
DOI: 10.1038/s41467-025-67538-2

 

Originalartikel (in Englisch): https://www.mcqst.de/news-and-events/news/spin-based-quantum-technology-in-a-1d-material.html 


◄ Zurück zu: Aktuelles
To top

TUM School of Natural Sciences

Technische Universität
München

Boltzmannstr. 10
85748 Garching

Wenn Sie Mitglied unseres akademischen Teams sind – sei es als Professor oder wissenschaftlicher Mitarbeiter – und Sie möchten, dass Ihre neuesten Errungenschaften und Erfolge hier präsentiert werden, bitten wir Sie herzlich, sich mit uns in Verbindung zu setzen (Email).

Unser NAT Wiki Blog

Aktuelle News aus der TUM

Ob aus Forschung, Studium oder Hochschulpolitik. Ob über Quantenphysik, Medizin oder Künstliche Intelligenz. Ob als Meldung, Podcast oder Magazin – bleiben Sie stets auf dem Laufenden über das Neueste von der Technischen Universität München.

NAT LinkedIn Kanal

LinkedIn

Folgen Sie der TUM:

Unsere Veranstaltungen

Ort
MIBE E.126
Im Rahmen von
Seminar des Atomistic Modeling Center
Kommentar

Speaker: Dr. Jonathan Schmidt (ETH Zurich)

  • Zusatzinformationen
Ort
extern
Im Rahmen von
Vortragsreihe: Bayerisches NMR Zentrum (BNMRZ)
Kommentar

Seminar room 1101, BNMRZ, E.O.Fischer-Str. 2, Garching

Ort
PH HS2
Sprecher*in
Dr. Martin Saß
Im Rahmen von
Vorstellung der Studien- und Prüfungsordnung in den Physik-Masterstudiengängen
Ort
CH 63214
Im Rahmen von
Vortragsreihe: Kolloquium zur Physikalischen und Theoretischen Chemie
Kommentar

Speaker: Dr. John Abendroth, Adolphe Merkle Institute, Université de Fribourg, CH; guest of Prof. Dominik Bucher

  • Zusatzinformationen
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Barrierefreiheit