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ZDF berichtet über Forschung von TUM-Professorin Karoline Schäffner
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In einem aktuellen Terra X-Interview mit Prof. Harald Lesch (Ludwig-Maximilians-Universität München) stellen Prof. Karoline Schäffner von der TUM School of Natural Sciences und dem Max-Planck-Institut für Physik sowie ihr Kollege Prof. Florian Reindl von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Technischen Universität Wien neue Ansätze zum Nachweis Dunkler Materie vor, eines der größten ungelösten Rätsel der Physik. Obwohl angenommen wird, dass Dunkle Materie einen erheblichen Teil des Universums ausmacht, konnte sie bisher nicht direkt nachgewiesen werden.
In ihrem COSINUS-Experiment, das sich 1.400 Meter unter der Erde im italienischen Gran-Sasso-Labor befindet, versuchen sie, widersprüchliche Ergebnisse früherer Studien zu erklären. Mithilfe von Natriumiodid-Kristallen kombiniert das Team Messungen schwacher Lichtsignale mit winzigen Temperaturänderungen, um mögliche Wechselwirkungen Dunkler Materie besser vom Hintergrundrauschen zu unterscheiden.
Diese innovative Methode könnte helfen zu bestätigen, ob frühere Signale die seit Jahrzehnten beobachtet, aber nie unabhängig verifiziert wurden, tatsächlich Hinweise auf Dunkle Materie sind und die Wissenschaft damit einen Schritt näher an das Verständnis der verborgenen Masse des Universums bringen.
Link zum Video: https://www.zdf.de/play/dokus/terra-x-harald-lesch-102/interview-mit-karoline-schaeffner-und-florian-reindl-102
Weitere Informationen und Links
- Forschungsprojekt COSINUS von Prof. Karoline Schäffner am Max-Planck-Institut für Physik: https://www.mpp.mpg.de/forschung/cosinus
- COSINUS-Experiment: https://www.cosinus.it/
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