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Aktuelles aus der Bioscience

Die Weihnachtsvorlesung: Wo Wissenschaft auf Fantasie trifft

Wir für Alle, Bioscience, Chemie, Physik | 24.12.2025

Die Studierenden der NAT School präsentierten ein neues, interaktives Live-Spielerlebnis, bei dem Spielfiguren ihre Masse erst durch Interaktion mit dem richtigen Feld erhalten.

Besetzung und Crew der Weihnachtsvorlesung 2025. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg

Ork/Mazog, gespielt von Kilian Sohr. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Prof. Kern/Halbling, gespielt von Anastasiia Abielian. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Gallium, gespielt von Moritz Gruber. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Doktorandin Matthea/Elfin, gespielt von Delia Thalmeyer. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Phil Kern/Zauberer, gespielt von Pascal Mertz. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Nichtspielcharakter, gespielt von Anna Hu. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Ent, gespielt von Luk Heine. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Die Band. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

Bauron (und Bandmitglied), gespielt von Frowin Wild. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

HiWi Lara/Waldläuferin, gespielt von Mesedu Gadzhieva. Foto: Dr. Annemieke IJpenberg / TUM

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Am Donnerstag, den 18. Dezember 2025, präsentierten die Studenten der NAT School vor einem vollbesetzten Auditorium die traditionelle Weihnachtsvorlesung. Unter der Schirmherrschaft von Prof. Christian Pfleiderer und mit der technischen Unterstützung von Sepp Kressierer und Fabian Eder erreichten die diesjährigen Bemühungen ihren Höhepunkt in dem Theaterstück „Der Ringschluss“. 

In einer Kombination von Elementen aus Der Herr der Ringe, Jumanji und Gaming werden vier Hauptfiguren in eine interaktive Spielwelt versetzt, die auf Tolkiens Mittelerde basiert. Jede der Hauptfiguren verwandelt sich dabei in die Figur, die sie in dem vermeintlichen Brettspiel, das sie zu spielen begonnen hatten, ausgewählt hatten. Insbesondere Professorin Kern (dargestellt von Anastasiia Abielian) verwandelt sich in einen Halbling, ihr Ehemann Phil (Pascal Mertz) in einen Zauberer, die Doktorandin Matthea (Delia Thalmeyer) in eine Elfin und, nicht zuletzt, die dreiste HiWi Lara (Mesedu Gadzhieva) in eine Waldläuferin. Auf Anweisung von NPC1 (Non-Playing Character 1, auch bekannt als „Elke aus dem Quotientental“, dargestellt von Anna Hu) machen sich die vier auf den Weg, um „den Ring“ zu zerstören, damit sie in die „reale“ Welt zurückkehren können. 

Auf ihrer Suche müssen verschiedene Herausforderungen bewältigt werden – manchmal physischer, manchmal wissenschaftlicher Natur –, darunter Begegnungen mit Ents (riesigen baumähnlichen Wesen), beweglichen Steinen, Gallium (Moritz Gruber), Orks (dargestellt von Killian Sohr und Philipp Asbeck) und zum Schluss dem bösen Bauron (Frowin Wild). Wissenschaftliche Kenntnisse sowie Vertrautheit mit Tolkiens Werk erweisen sich als Vorteil, um in dieser Fantasiewelt zu überleben.  

Die fröhliche Atmosphäre der Veranstaltung wurde gleich zu Beginn durch Glühwein und Lebkuchen geschaffen, die von den Freunden und Förderern der Physik serviert wurden. 

Eine Live-Band mit Holzbläsern, Streichern und Schlaginstrumenten brachte das Publikum in Schwung und belebte die Zwischenspiele. Die begeisternde Darbietung zeichnete sich durch selbstbewusstes Schauspiel aus, manchmal auch körperlich, was sich insbesondere in der sehr überzeugenden Darstellung von Gallium zeigte. Das Stück hatte eine gute Portion Humor mit einigen Wortspielen, die sich auf die akademische Welt bezogen, raffinierten wissenschaftlichen Experimenten, gefolgt von klaren Erklärungen, sowie kreativen Kostümen und wunderbaren Masken, insbesondere denen der Ents.  

Natürlich durften auch klassische Bestandteile der Weihnachtsvorlesung wie „Beat your Prof” nicht fehlen. Prof. Reinhard Kienberger demonstrierte sein musikalisches Können auf dem Theremin, während Doktorand Philipp Wunderl in einem Elektromyographie-Experiment mit seinen Armmuskeln Strom erzeugte.  

Die Organisation und Koordination der Veranstaltung lag in diesem Jahr in den Händen von Luk Heine, Laetitia Daubner und Julia Penner. Bemerkenswert ist, dass NAT School Studenten auf allen Ebenen beteiligt waren, nicht nur die Schauspieler und Musiker, die auf der Bühne zu sehen waren. Insbesondere schrieben die Studenten das Stück und die Musik, wählten die Experimente aus und bereiteten sie vor der Aufführung vor, organisierten die Proben, entwarfen das Bühnenbild und die Kostüme und kümmerten sich um alle technischen Aspekte (Licht, Ton, Live-Videobilder) der Produktion des Stücks.  

Am Ende gelang es den vier Hauptprotagonisten, den Ring zu durchschneiden und damit Bauron zu besiegen. Als ihnen die Möglichkeit geboten wurde, mit Level 2 („Thermodynamik” und „Statistik” = „Horror”!) fortzufahren, entschieden sie sich alle dafür, in die „reale” Welt zurückzukehren. 

Wir freuen uns schon auf die Weihnachtsvorlesung im nächsten Jahr und wünschen allen frohe Feiertage und ein wunderbares Jahr 2026! 

 

Weitere Informationen und Links 

  • Prof. Pfleiderer, Lehrstuhl für Experimentalphysik zur Topologie korrelierter Systeme
  • Fachschaftsverbundes Mathe, Physik, Informatik und Chemie Fachschaft MPIC
  • Verein Freunde und Förderer der Physik an der TUM

 

Pressekontact 
communications(at)nat.tum.de 
Website des Teams 


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